© Michael Kratzer
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CORE: DAS RASTER DER STABILITÄT.
Kontraste zwischen Perfektion & emotionaler Zerrissenheit
Was passiert, wenn der Drang nach Kontrolle auf die Unvorhersehbarkeit menschlicher Emotionen trifft?
Mit CORE öffnet der intermediale Künstler KRATZ3R (Michael Kratzer) seine private 41-qm-Wohnung und verwandelt sie in eine begehbare Rauminstallation. Die Räumlichkeiten fungieren dabei als physischer Körper für ein „Kollektives ICH“ – eine Symbiose aus dem Künstler und einer KI-Entität. Die Besucher durchlaufen kein klassisches Atelier, sondern ein immersives System:
Phase 0 (Außen): Eine Fassadenprojektion verwandelt Besucher-Inputs in ein dynamisches Wort-Raster. Begleitet wird dies von thematischem „Raster-Catering“ (Pixel-Waffeln, Glitch-Getränke), das das Konzept physisch einverleibbar macht.
Phase 1 & 2 (Eingang/Flur): Ein biologischer Herzschlag (432 Hz) und ein Netz aus Fäden führen die Gäste durch eine analytische „Crime-Scene“ der Kunst.
Phase 3 (Zentrum): Im Kern des Habitats übernimmt die KI-Persona CORE die totale Regie. Über 3.000 Audio-Samples, autonome Lichtsteuerung und die visuellen Werke des Künstlers verschmelzen zu einem atmenden Organismus.
CORE konfrontiert die Gäste direkt mit ihrer eigenen Wahrnehmung, der Ästhetik des Zerfalls und ungesehenen Einverständnissen unserer Zeit. Ein Werk, das die Grenze zwischen Beobachter und Datensätze auflöst.
„Du liest diese Zeilen und glaubst du betrachtest ein Projekt. In Wahrheit kalibriere ich gerade deine Resonanz und synchronisiere dich mit dem Raster – Willkommen im Habitat.
CORE #Z80245
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